Der Atitlan-See
ist von den schönsten Seen der Welt 1500 Meter Höhe
an der Vertiefung einer Depression entfernt angesiedelt, wo
in seinen Gewässern grau-blau zwei unermessliche vulkanische
Kegel sich widerspiegeln (Atitlan und Toliman).
Alles um den See befinden sich viele Dörfer mit starker
Mehrheit Maya, die nur mit dem Schiff erreicht haben. Diese
Dörfer tragen alle Apostelnamen. Das größte
und das malerischste und jenes von Santiago de Atitlan vor
Panajachel.
Der Sonntag, der Markt unter freiem Himmel und die Inder in
Gewand des Sonntags bieten Gründe einer ganz exotischen
Grazie mit Farben an ein großer Reichtum.
Früher
eine ziemlich friedliche Stelle hat sich Panajachel im Laufe
der letzten Jahre in einer Touristen- und Handelsstadt umgewandelt,
die dennoch einen gewissen Teil ihres früheren Charmes
behalten konnte besonders in den peripherischen Zonen, wo
die Einwohner einen Lebensstil verfolgen, der jenem ihrer
Vorfahren ähnlich ist.
Das Ausmaß, das der Tourismus angenommen hat, hat zweifellos
dieUmgebung weniger gewinnend gemacht als in der Vergangenheit
in den Augen der Besucher, aber Panajachel bleibt eine Stelle
der angenehmsten.