Die Landwirtschaft in Paraguay ist ein sehr
wichtiger Sektor der Wirtschaft, er stellt ein Drittel des
BIP (Bruttoinlandsprodukt) dar und die Mehrzahl der Einkommen
der Ausfuhren auf dem nationalen Niveau. Gegen Ende der achtziger
Jahre hat sich die Produktion der Baumwoll- und Sojaernten
schnell entwickelt. Die besten Perspektiven für die Zukunft
fallen in großem Teil auf der Produktion dieser Materialien
und auf anderen Agrarerzeugnissen als das Zuckerrohr zurück,
der Yukka, dem Mais und dem Getreide. Paraguay hat ebenfalls
große Holzreserven, die zur Expansion der Holzindustrie
im Land beitragen. Die für die Ausfuhr bestimmten Hauptprodukte
sind das Holz und das Öl der Soja. Die anderen wichtigen
Industrien sind das Textil, die Chemie und die Herstellung
metallischer Produkte und von Maschinerien. Die hydroelektrischen
Projekte mit Brasilien, die die Konstruktion des größten
hydroelektrischen Staudammes der Welt an Itaipu umfassen,
haben Paraguay eine Selbstversorgung im Bereich der Energie
erlaubt. Gut, daß Paraguay eine der ärmsten lateinamerikanischen
Nationen ist, ist seine Wirtschaft momentan eines der besten,
und ihr Wachstum ist eine der schnellsten vom Kontinent, und
im Unterschied ihrer Nachbarn wird die Wirtschaft nicht an
Ursache der Schuld belastet. Seit 1993 hat sich das Land in
Richtung eines Liberalisierungsvorgangs, Senkung der öffentlichen
Ausgaben und Privatisierung der öffentlichen Unternehmen
gelenkt. Das Land ist in diesem Vorgang durch bestimmte Krisen
betroffen worden, die auf externe Faktoren zurückzuführen
sind, und intern war das wichtigste die brasilianische Währungskrise.
Paraguay ist Mitglied der lateinamerikanischen Integrationsassoziation
(ALADI) zusätzlich zu das Mitglied Gründer des MERCOSUR
zu sein. Seine Haupthandelspartner sind Brasilien, Argentinien,
Spanien und die Vereinigten Staaten.