Die
Arequipa ist auch unter dem Namen Ciudad Blanca (die weiße
Stadt) in Peru bekannt. Ursache des Namens ist der Brauch beim
Bau weißes Lavagestein, Sillar genannt, zu verwenden.
Zwei beeindruckende Vulkane, Chachani und Misti, überragen
die Stadt zusammen mit dem schneebedeckten Gipfel des Berges
Pichu Pichu. Das Zentrum der Stadt wurde im Jahr 2000 von der
UNESCO zum Kulturgut der Menschheit erklärt. Dort findet
man verschiedene Kirchen und Bürgerhäuser aus der
Kolonialzeit im barocken Mestizenstil, und auch die Klosterklause
Santa Catalina, eine kleine
Version
einer typischen spanischen Stadt mit gepflasterten Wegen,
ruhigen Innenhöfen und vielen Plätzen. Andere Sehenswürdigkeiten
der Stadt sind die Orte Sabandía, Tiabaya und das im
Umland gelegene Tingo. Ebenso sollte der Reisende es nicht
verpassen, vor Verlassen der Stadt die ausgezeichnete Küche
der Stadt Arequipa zu erleben. Nur 3 ¾ Stunden von
der Stadt entfernt liegt die Schlucht Cañón
del Colca, eines der beliebtesten Reiseziele in Peru. In dieser
Region kann man die farbenfrohen Terrassenanlagen aus der
Inkazeit bewundern, die noch heute landwirtschaftlich genutzt
werden. Hier baut man meist Quinua, Mais, Gerste oder Weizen
an. In der Vergangenheit wurde das Department von den Völkern
Collaguas und Cabanas beherrscht.
Die heutigen
Bewohner tragen noch immer ihre herrliche Tracht und bewahren
sorgfältig ihre Kirchen aus der Kolonialzeit, zum Beispiel
in den Orten Yanque, Lari und Madrigal. Außerdem ist
das Tal heute auch ein wichtiger Treffpunkt für Freunde
des Risikosports, zum Beispiel Mountain Bike, Trekking oder
Kanufahren. An einem Ort mit dem Namen Cruz del Cóndor
(Kreuz des Kondor) kann man den einzigartigen Andenkondor
beim Flug beobachten. Weitere interessante Orte im Department
sind die Felsmalereien Petroglifos de Toro Muerto, das Tal
der Vulkane Valle de los Volcanes de Andagua und die Schlucht
Cañón de Cotahuasi.
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